Kategorien:

Tags

Minimalbeschaltung ATmega8

Damit wir unserem Mikrocontroller Leben einhauchen und mit ihm arbeiten können, müssen wir ihn vorher mit ein paar Kleinigkeiten beschalten. Wir beschränken uns hierbei auf das Minimum, auf welches später aufgebaut werden kann.

Das wichtigste für elektronische Schaltungen ist natürlich die Versorgung mit Strom. Für die Versorgung unseres ATmega8 haben wir eine Spannungsversorgung mit einem LM78M05 aufgebaut. Das hat den Vorteil, dass wir unseren Controller mit einer Spannungsquelle zwischen 5 und 18 Volt betreiben können.

Damit der Mikrocontroller seine Arbeiten verrichten kann, muss er getaktet werden. Das kann entweder mit der internen oder einer externen Clock geschehen. Wir wollen mit einem Kristalloszillator die externe Clock erzeugen und beschalten dafür den Controller gemäß Datenblatt.

Jetzt brauchen wir noch eine Schnittstelle, um dem Controller eine Firmware einzuspielen. Der Atmel Controller ist „In System Programmable“ (ISP), das heisst wir können ihn über die ISP-Schnittstelle direkt im eingebauten Zustand programmieren, was gerade bei der Software Entwicklung sehr angenehm ist. Es hat sich die Belegung des hier verwendeten 10-poligen Anschluss durchgesetzt, so dass wir damit kompatibel zu vielen erhältlichen Programmieradaptern sind. Die LED am der ISP-Buchse gehört zwar nicht ganz zur Minimalbeschaltung, ist aber ein nützlicher Indikator für die Aktivitäten der Schnittstelle.

Zu guter letzt muss noch der Reset Pin auf VCC gelegt werden, denn dieser ist aktiv-low, also Reset ist aktiviert, wenn keine Spannung anliegt. Damit der Programmer am Controller einen Reset auslösen kann, muss er ebenfalls mit dem Reset verbunden werden und durch den Widerstand gegen Kurzschluss geschützt werden.

Fügt man alle Elemente zusammen haben wir unser Ergebnis:

AVR ATmega Minimalbeschaltung

AVR ATmega Minimalbeschaltung

Be Sociable, Share!